Orchesterbesetzung

Ivor Bolton

Chefdirigent

Ivor Bolton

Ivor Bolton

ist seit 2000 alljährlich mit einem breiten Opern‐ und Konzertrepertoire zu Gast bei den Salzburger Festspielen und seit 2004 Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg. Seit seinem Debüt 1994 verbindet Bolton eine enge Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper München, wo er bereits zahlreiche Neuproduktionen von Monteverdi bis Britten leitete. Im November 1998 wurde er vom Bayerischen Ministerpräsidenten mit dem renommierten »Bayerischen Theaterpreis« ausgezeichnet. Bolton feierte 1995 sein Debüt in Covent Garden und pflegt eine langjährige Kooperation mit der Glyndebourne Festival Opera. Regelmäßige Gastengagements führen ihn darüber hinaus an die Opéra National de Paris, die Wiener Staatsoper, die Nederlandse Opera Amsterdam, das Opernhaus Zürich, zum Festival Maggio Musicale in Florenz, an das Teatro Real Madrid und das Gran Teatre del Liceu Barcelona. Ivor Bolton arbeitete nicht nur mit vielen der erstrangigen britischen Sinfonieorchester, sondern auch mit den weltweit führenden Klangkörpern zusammen. So brachten ihn Konzertengagements in den letzten Spielzeiten nach Wien, New York, Boston, zum Königlichen Concertgebouworchester Amsterdam, nach Paris, Florenz, Mailand, Rotterdam, zum WDR Sinfonieorchester Köln, zum Philharmonischen Staatsorchester Hamburg oder an die Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom; mit dem Concerto Köln studierte er Händels »Athalia« ein und gastierte in New York, Paris und London. 1993 debütierte Bolton bei den Proms, wo er 2000 Bachs »Johannes‐Passion« dirigierte. Im September 2015 hat er die musikalische Leitung des Teatro Real in Madrid übernommen. Seit seiner Gründung 2012 ist Ivor Bolton Chefdirigent des Dresdner Festspielorchesters. Ab September 2016 wird er die Position des Chefdirigenten beim Sinfonieorchester Basel übernehmen.

Ivor Bolton

Ivor Bolton

Alexander Janiczek

Violine

Alexander Janiczek
[Konzertmeister]

Alexander Janiczek
[Konzertmeister]

wurde in eine musikalische Familie polnisch-tschechischer Abstammung geboren und begann seine Laufbahn als Geiger in Salzburg. Er studierte bei Helmuth Zehetmair, Max Rostal, Nathan Milstein, Ruggiero Ricci und Dorothy DeLay. Erstmals erregte er internationale Aufmerksamkeit, als ihn sein Lehrer und Mentor Sándor Végh zum Konzertmeister der Camerata Salzburg ernannte. Seither gastierte Janiczek als musikalischer Leiter bei zahlreichen namhaften europäischen Kammerorchestern. So war er etwa leitender Konzertmeister beim Chamber Orchestra of Europe, mit dem er ausgedehnte Konzertreisen durch Europa und den Fernen Osten unternahm. Als Konzertmeister, aber auch als Solist spielte Alexander Janiczek zahlreiche Konzerte mit dem Scottish Chamber Orchestra, das ihn 2011 zum Associate Artist ernannte. Als musikalischer Leiter nahm er mit eben diesem Orchester einige vielbeachtete Einspielungen von Werken Mozarts und Webers auf. Eine intensive Zusammenarbeit verband ihn auch mit Sir Roger Norrington und der Camerata Salzburg sowie mit Robert Levin und Philippe Herreweghe. Mit einem eigenen neuen Ensemble debütierte er 2013 bei den Herrenchiemsee-Festspielen. Alexander Janiczek unterrichtet als Professor für Violine an der Guildhall School of Music and Drama in London. Er spielt eine Violine von Giuseppe Guarneri del Gesù, Cremona 1731, die ihm von der Österreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt wird.

Alexander Janiczek

Alexander Janiczek

Benjamin Spillner

Violine

Benjamin Spillner
[Stimmführer]

Benjamin Spillner
[Stimmführer]

wurde 1978 in Berlin geboren. Im Alter von sieben Jahren bekam er seinen ersten Geigenunterricht an der Musikschule Tiergarten. Mit zehn Jahren setzte er seine musikalische Ausbildung bei Anne-Marie Brunner-Vince fort. Ab 1997 studierte er in Karlsruhe bei Ulf Hoelscher und belegte Kurse unter anderem bei Prof. Munteanu und Peter Eötvös. Seit 2001 ist er Konzertmeister der Heidelberger Sinfoniker sowie Mitglied des Ensemble Resonanz Hamburg. Daneben spielt er als Gast beim Ensemble Modern, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der musikFabrik NRW, dem Ensemble Aventure und ascolta, dem WDR Sinfonieorchester Köln und dem Dresdner Festspielorchester. Er ist sowohl kammermusikalisch als auch solistisch tätig.

Benjamin Spillner

Benjamin Spillner

Balázs Bozzai

Violine

Balázs Bozzai

Balázs Bozzai

studierte Violine an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest in der Kammermusikklasse von Ferenc Rados. Als Gründungsmitglied des Concerto Armonico Budapest ist er auch in der historischen Aufführungspraxis zuhause. Zudem absolvierte er Meisterkurse bei Nikolaus Harnoncourt und Sándor Végh in Salzburg. Auftritte führten ihn nach Israel, Europa sowie Nord- und Südamerika. Er ist Konzertmeister und Stimmführer des Orfeo Orchestra Budapest und Mitglied des Authentic Quartet.

Balázs Bozzai

Balázs Bozzai

Ava de Araujo Madureira

Violine

Ava de Araujo Madureira

Ava de Araujo Madureira

Die französisch-portugiesische Geigerin studierte an der Hochschule für Musik und Theater München, legte ihre künstlerische Diplomprüfung in der Klasse von Prof. Ingolf Turban ab und vervollständigt seitdem ihr Masterstudium bei Prof. Linus Roth am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Zudem studierte sie Historische Aufführungspraxis. Sowohl auf moderner wie auf historischer Geige spielte sie zahlreiche Konzertprojekte mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Münchener Kammerorchester, dem Concerto Copenhagen, L’Accademia Giocosa, Harmonie Universelle, Concerto München, der Hofkapelle München und dem Münchener Bach-Orchester. Sie trat beim Schleswig-Holstein Musik Festival sowie bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci mit Dorothee Oberlinger auf. Zudem konzertierte sie beim Bach Festival in Seoul, den Styriarte Festspielen in Graz, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, als Solistin bei den SWR Schwetzinger Festspielen, beim Festival International Echternach in Luxemburg und beim Bach Festival in Lausanne unter der Leitung von Reinhard Göbel. Von 2015 bis 2017 war sie Mitglied der Orchesterakademie des Bayerischen Staatsorchesters. Seit 2017 ist sie festes Mitglied des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz und spielt seit 2015 im Dresdner Festspielorchester.

Ava de Araujo Madureira

Ava de Araujo Madureira

Wojciech Garbowski

Violine

Wojciech Garbowski

Wojciech Garbowski

möchte brennen, wenn er musiziert, egal ob als Solist oder in der Kammermusik. Bereits früh hat er sich entschieden, immer wieder auch neue Musik zu erarbeiten. Bach, Schubert, Schumann und viele andere Komponisten liebt er – und musiziert ihre Werke intensiver, wenn er die Arbeit daran mit neu Komponiertem und Improvisation abwechseln kann. Durchschnittliche Interpretationen reizen ihn nicht, er möchte spüren, dass auch seine Partner Lust haben, gemeinsam zu einer starken Aussage zu finden, mutig zu sein und bereit sind, Komfortzonen zu verlassen. Als Solist und Konzertmeister arbeitet er seit Jahren mit den Heidelberger Sinfonikern. Rezitale gibt er mit Werken von Bach, Paganini, Kurtág oder Ysayë. Performatives Musizieren interessiert den Violinisten seit 2008 zunehmend, auch die Verbindung von Körper und Instrument. Er konzertiert auf vielen großen und kleinen Festivals in Europa und gibt Kammermusikkurse. Sein Spiel wurde vielfach vom Rundfunk aufgezeichnet. Wojciech Garbowskis Arbeitsschwerpunkt liegt im Quartettspiel beim Sonar Quartett.

Wojciech Garbowski

Wojciech Garbowski

David Gramse

Violine

David Gramse

David Gramse

arbeitet als freischaffender Musiker in diversen Ensembles vom Duo bis zum Kammerorchester, wobei einen Schwerpunkt seiner Arbeit die Auseinandersetzung mit der Aufführungspraxis älterer Musik darstellt. So spielt er sowohl auf modernen Instrumenten mit dem Ensemble Resonanz oder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, als auch auf historischen Instrumenten mit dem Pariser Orchester Le Cercle de l‘Harmonie, dem Hamburger Barockorchester Elbipolis, dem Balthasar-Neumann-Ensemble oder dem Wiener Ensemble moderntimes_1800. Ein Zentrum seiner kammermusikalischen Arbeit ist das Duo mit der Akkordeonistin Franka Herwig, in dessen weit gefächertem Repertoire, welches Werke von der Renaissance bis in die aktuelle Musik umfasst, sich diese Vielfalt ebenfalls widerspiegelt. Seit 2011 ist David Gramse festes Mitglied des Ensemble Resonanz.

David Gramse

David Gramse

Jürgen Groß

Violine

Jürgen Groß

Jürgen Groß

wurde 1969 geboren und studierte in seiner Heimatstadt Hamburg Violine und Musikpädagogik bei Isabella Petrosjan sowie Kammermusik bei Gerhard Darmstadt. Seine intensive Beschäftigung mit der Barockvioline führte ihn an die Musikhochschule Bremen zu Thomas Albert und später an das Institut für Alte Musik in Trossingen, wo er bei Anton Steck studierte. Kurse bei Monica Huggett, Werner Ehrhardt und Hiro Kurosaki rundeten seine Ausbildung ab. Jürgen Groß wirkte als Geiger in verschiedenen Ensembles mit – unter anderem bei der Akademie für Alte Musik Berlin, dem flämischen Barockorchester B’ROCK, dem spanischen Ensemble Al Ayre Español. 1999 gründete er das Elbipolis Barockorchester Hamburg, mit dem er in jüngerer Vergangenheit auch internationale Konzertreisen unternahm. Seit 2009 ist Jürgen Groß außerdem regelmäßig Coach und Konzertmeister für barocke und klassische Projekte, etwa für die Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals oder für die Musikhochschule Nürnberg.

Jürgen Groß

Jürgen Groß

Mechthild Karkow

Violine

Mechthild Karkow

Mechthild Karkow

widmet sich seit dem Abschluss ihres Violinstudiums der historischen Aufführungspraxis. Dieses führte sie an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main zu Petra Müllejans und zusätzlich zu Chiara Banchini an die Schola Cantorum Basiliensis, wo sie einen Master mit Auszeichnung sowohl in Barockvioline als auch in Historischer Improvisation erwarb. Sie konzertiert international als Solistin, Konzertmeisterin und Kammermusikerin in verschiedenen Ensembles, wirkt bei Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit und tritt bei renommierten Festivals auf. Mechthild Karkow ist Gewinnerin des Internationalen Wettbewerbes für Barockvioline »Bonporti 2007« in Rovereto, Italien und erhielt einen Sonderpreis beim XVII. Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig 2010. Als Professorin für Barockvioline erhielt sie 2013 einen Ruf an die Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig. Zusätzlich lehrt sie seit 2015 Barockvioline an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Mechthild Karkow

Mechthild Karkow

Albrecht Kühner

Violine

Albrecht Kühner

Albrecht Kühner

Seit dem Studium der Violine in Bremen spielt er mit zahlreichen Orchestern und Kammermusikensembles der Alten Musik in Europa. Er musiziert weltweit als Solist, Konzertmeister und auch 2. Violine tutti auf vielen Konzertpodien und unzähligen Tonträgern. Albrecht Kühner ist Mitglied des Elbipolis Barockorchester Hamburg und lebt mit seiner Familie in Bremen.

Albrecht Kühner

Albrecht Kühner

Pauline Nobes

Violine

Pauline Nobes

Pauline Nobes

arbeitete viele Jahre in den von Sir John Eliot Gardiner gegründeten Ensembles­ wie den English Baroque Soloists und dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique. Außerdem spielte sie in dem von Trevor Pinnock ins Leben gerufenen The English Concert. Als Konzertmeisterin gastierte sie bei Christopher Hogwoods Kammerensemble The Academy of Ancient Music. Seit ihrer Übersiedlung nach Deutschland war sie Soloviolinistin unter Reinhard Goebel beim Barockorchester Musica Antiqua Köln und Gastkonzertmeisterin bei Christoph Spering in Das Neue Orchester. Pauline Nobes promovierte 2001 über das Thema »The Unaccompanied Solo Violin Repertoire« (»Das Repertoire für unbekleitete Solovioline»). Heute unterrichtet sie am Royal Northern College of Music in Manchester sowie an der Hochschule für Musik Würzburg, wo sie im Oktober 2009 zur Professorin für Barockvioline berufen wurde.

Pauline Nobes

Pauline Nobes

Laszlo Paulik

Violine

Laszlo Paulik

Laszlo Paulik

wurde in Ungarn geboren und studierte Violine an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest. Er setzte sein Studium in Wien fort sowie an der Dresdner Akademie für Alte Musik bei Professor Simon Standage. Seit 1992 arbeitet er als Konzertmeister und Solist mit dem Orfeo Chamber Orchestra aus Budapest. Eine Zusammenarbeit verbindet ihn zudem mit verschiedenen europäischen Orchestern wie Anima Eterna, La Chambre Philharmonique, Wiener Akademie, Les Ambassadeur, mit denen er auch auf allen großen europäischen Festivals gastierte. Als Kammermusiker arbeitete er mit Jos van Immerseel, Miklós Spányi, Malcolm Bilson, Barthold Kuijken, Balázs Máté und Simon Standage. Kammermusikeinspielungen sind beim ungarischen Label Hungaroton und beim deutschen Label NCA erschienen. Seine zwei CDs mit Giuseppe Tartinis Violinkonzerten erschienen als Weltersteinspielungen 2001 und 2004. Seit 2011 unterrichtet László Paulik Barockvioline an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest.

Laszlo Paulik

Laszlo Paulik

Katharina Pöche

Violine

Katharina Pöche

Katharina Pöche

wurde in Augsburg geboren und erhielt ihren ersten Violinunterricht bei ihrem Vater an der Sing- und Musikschule Mozartstadt Augsburg und wechselte 2001 zu Jorge Sutil (Münchner Philharmoniker). Ab 2007 folgte das Violinstudium bei Prof. Gerhard Schulz an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Im September 2012 wechselte sie als Stipendiatin des Erasmus-Austauschprogramms an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin zu Prof. Stephan Picard. Ab der Spielzeit 2013/14 hatte sie für drei Jahre einen Zeitvertrag im Gewandhausorchester Leipzig, ab Januar 2017 spielte sie für ein halbes Jahr als 2. Konzertmeisterin im Landestheater Coburg. Katharina Pöche ist freiberuflich tätig und regelmäßig im Barockorchester La Banda, dem Dresdner Festspielorchester und bei den Augsburger Philharmonikern zu erleben.

Katharina Pöche

Katharina Pöche

Franc Polmann

Violine

Franc Polman

Franc Polman

begann seine musikalische Laufbahn auf der »modernen« Violine und spielte als freischaffender Musiker in verschiedenen Orchestern und Ensembles, darunter das Royal Concertgebouw Orchesttra oder die Amsterdam Sinfonietta. Später spezialisierte sich der dänische Violinist auf das Spiel auf der historischen Geige und arbeitete mit Ensembles wie Les Musiciens du Louvre oder Musica Antiqua Köln zusammen. Franc Polman ist Mitglied des Schuppanzigh-Quartett, des Nepomuk Fortepiano Quintet sowie der Stimmgruppe der ersten Violinen des Orchestra of the Eighteenth Century. Zahlreiche hoch gelobte CD-Aufnahmen geben Höreindrücke seines künstlerischen Schaffens.

Franc Polmann

Franc Polmann

Martin Reimann

Violine

Martin Reimann

Martin Reimann

studierte Violine bei Gunars Larsens und Franco Gulli in Luzern sowie bei Ivry Gitlis in Paris. Er spielt regelmäßig mit Klangkörpern wie dem Orchestre des Champs-Elysées, dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique, Anima Eterna oder dem Ensemble Contrechamps. Unter seinen Kammermusikpartnern finden sich unter anderem Bruno Pasquier und Alice Ader. Martin Reimann bereitet momentan eine Aufnahme der sechs Solosonaten op. 27 von Eugène Ysaÿe vor, die er bei Konzertabenden bereits des Öfteren in Gänze zu Gehör brachte.

Martin Reimann

Martin Reimann

Christophe Robert

Violine

Christophe Robert

Christophe Robert

Nach dem Violinstudium am Conservatoire de Bordeaux Jacques Thibaud bei Micheline Lefebvre setzte er mit 17 Jahren seine Ausbildung am Conservatoire national supérieur de Musique et de Danse de Paris in der Klasse von Devy Erlih fort. Gleichzeit absolvierte er ein Musikwissenschaftsstudium an der Sorbonne Universität. Ein Aufbaustudium in Barockvioline führte ihn zu Lucy van Dael an die Sweelinck Akademie des Conservatorium van Amsterdam. Zudem besuchte er Meisterklassen bei u.a. Isaac Stern, Augustin Dumay und Erick Friedman. Christophe Robert spielte in einigen der bedeutendsten Alte-Musik-Ensembles wie dem Collegium Vocale Ghent, Musica Antiqua Köln, Les Arts Florissants, Les Talens Lyriques, Les Musiciens du Louvre und Le Concert d'Astree, mit denen er in den Musikzentren Europas, Japans, der USA, Australiens, Chinas und Singapur gastierte. Er war Mitglied des Orchestre des Champs-Elysées und von La Chambre Philharmonique. Christophe Robert unterrichtet Violine und Barockvioline am Conservatoire Frédéric Chopin in Paris, wie auch klassische und romantische Aufführungspraxis am Pariser Konservatorium. Im Bereich der Kammermusik ist er Mitbegründer des Ensemble La Bergamasca und von den Musicians de Monsieur Croche. Darüber hinaus wird er regelmäßig von verschiedenen Formationen eingeladen, darunter Café Zimmermann und Il Gardellino.

Christophe Robert

Christophe Robert

Gabriele Steinfeld

Violine

Gabriele Steinfeld

Gabriele Steinfeld

studierte bei Kolja Blacher in Berlin und Petra Müllejans in Frankfurt und arbeitet freiberuflich im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Sie spielt mit führenden Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, La Chambre Philharmonique, Hamburger Ratsmusik und Lautten Compagney. Sie konzertiert im In- und Ausland und wirkte bei zahlreichen CD- und Rundfunkproduktionen mit, die vielfach ausgezeichnet wurden. Die Kammermusik bildet einen weiteren Schwerpunkt ihrer Arbeit (Streichquartett Recherche, La Messanza, Eichendorff-Trio).

Gabriele Steinfeld

Gabriele Steinfeld

Giacomo Tesini

Violine

Giacomo Tesini

Giacomo Tesini

wurde in Bologna geboren und studierte Violine in Parma und ergänzte seine Ausbildung in Budapest bei Vilmos Szabadi, in Nürnberg bei Daniel Gaede und in Luzern bei Giuliano Carmignola. Zudem studierte er Barockvioline bei Fiorenza De Donatis and Luca Giardini. 2013 erhielt er ein Stipendium der Academia Montis Regalis in Mondovì, Italien. Seit seiner Gründung ist er Mitglied des Orchestra Mozart Bologna. Als Mitglied des Lucerne Festival Orchestra spielte er unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Andris Nelsons und Bernard Haitink. Weitere Zusammenarbeiten verbinden ihn mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Paris, dem Orchestra da Camera di Mantova und dem Gustav Mahler Jugendorchester. Die Arbeit mit renommierten Alte-Musik-Ensembles führte ihn zu I Barocchisti, dem Venice Baroque Orchestra, Nathalie Stutzmanns Ensemble Orfeo 55, Les Talens Lyriques und La Chambre Philharmonique. Er ist Mitgründer von Spira Mirabilis, einem Projekt initiiert von jungen Musikern aus der ganzen Welt, das mit dem »Förderpreis Deutschlandfunk« und als Kulturbotschafter der Europäischen Union 2012 ausgezeichnet wurde. Giacomo Tessini unterrichtet momentan am Istituto Musicale Vincenzo Bellini in Catania.

Giacomo Tesini

Giacomo Tesini

Mónica Waismann

Violine

Mónica Waismann

Mónica Waismann

absolvierte ihr Violinstudium am Oberlin College im US-Bundesstaat Ohio bei Marilyn McDonald sowie bei Elizabeth Wallfisch am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Sie begann ihre Kariere als Barockgeigerin bei einigen der bekanntesten europäischen Ensembles und Orchestern der Alten Musik, die sie auf Tourneen durch die ganze Welt führten und mit denen sie an vielen verschiedenen CD-Aufnahmen mitgewirkt hat. 2003 gründete Mónica Waisman mit Florian Deuter das Ensemble Harmonie Universelle, mit dem sie regelmäßig Konzerte in Europa, Nord- und Südamerika spielt und auf vielen CDs bekanntes wie auch erst kürzlich wiederentdecktes Repertoire aufgenommen hat. Weiterhin konzertiert sie mit dem Ensemble Música Temprana, mit dem sie unbekannte Schätze der Musikliteratur des 18. Jahrhunderts aus Lateinamerika aufgenommen hat. Außerdem ist sie immer wieder als Kammermusikerin, Konzertmeisterin und Solistin verschiedener Ensembles gefragt. Mónica Waisman spielt auf einer Violine von Matthieu Besseling, Amsterdam.

Mónica Waismann

Mónica Waismann

Yves Ytier

Violine

Yves Ytier

Yves Ytier

Der chilenische Geiger lebt und arbeitet seit 2011 in Deutschland. Er studierte moderne Geige in Santiago de Chile und an der Universität der Künste Berlin. Er absolvierte seinen Master und ein Aufbaustudium in Barockvioline an der Folkwang Universität der Künste in Essen und der Universität Mozarteum Salzburg bei Mayumi Hirasaki. Als Orchestermusiker, Konzertmeister und Kammermusikpartner spielt er regelmäßig mit der Akademie für Alte Musik Berlin, der Internationalen Bachakademie Stuttgart, Concerto Köln, den Heidelberger Sinfonikern, dem Cölner Barockorchester und dem Dresdner Festspielorchester. Yves Ytier schloss außerdem ein Studium in Zeitgenössischem Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen ab und tanzte 2015 und 2016 am Stadttheater Trier unter der Leitung von Susanne Linke und Urs Dietrich. Er ist Choreograph und Tänzer des Ensembles uBu und setzt eigene Stücke um, in denen die Beziehung zwischen Musik und Bewegung wie auch zwischen Musikern und Tänzern im Mittelpunkt steht. Darüber hinaus beschäftigt er sich seit einigen Jahren intensiv mit historischem Tanz. Sein eigenes Ensemble Europa Danzante lotet das Potential der Beziehung zwischen Barockmusik, Barocktanz und Zeitgenössischem Tanz aus.

Yves Ytier

Yves Ytier

Mikolaj Zgółka

Violine

Mikolaj Zgółka

Mikolaj Zgółka

studierte Violine an Musikhochschulen in Polen, in der Schweiz und in Deutschland. Als Solist und Kammermusiker hat er Preise bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen. Ein besonderes Interesse gilt der historischen Aufführungspraxis mit dem Schwerpunkt auf der Violinmusik an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert sowie Kammermusik der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und der Frühromantik. Als Konzertmeister und Kammermusiker hat er mit zahlreichen Alte-Musik-Ensembles zusammengearbeitet, darunter das collegium musicum stuttgart, Berlin Baroque, Allegria Musicale, das Collegium Marianum, das Wrocław Baroque Orchestra, das Consortium Sedinum und Orchestra of the Academy of Early Music Foundation in Stettin. Er ist Erster Geiger und Mitbegründer des Musicarius String Quartet sowie Konzertmeister und Initiator des polnisch-deutschen Ensembles Neue Pohlnische Capelle. Zahlreiche Einspielen dokumentieren sein Schaffen für Labels wie Polskie Radio, DUX, CD Accord, RecArt und Deutsche Grammophon. Mikołaj Zgółka unterrichtet Barockvioline an der Musikakademie in Posen. Er gab Meisterklassen in Lidzbark Warmiński, Jarosław und Magdeburg. Darüber hinaus initiierte er zahlreiche Musikfestivals und -veranstaltungen in Polen und wurde dafür mit verschiedenen Preisen geehrt. Mikołaj Zgółka spielt eine Aegidius Kloz Violine von 1793, eine Kopie der Giovanni Paolo Maggini Violine von 1629, angefertigt von Krzysztof Krupa.

Mikolaj Zgółka

Mikolaj Zgółka

Angelika Engel

Viola

Angelika Engel

Angelika Engel

besuchte die Musikschule in ihrer Geburtsstadt Görlitz und setzte ihre Ausbildung an der Spezialschule für Musik in Dresden fort. Im Anschluss studierte sie an den Hochschulen für Musik Carl Maria von Weber Dresden und Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig und war Substitutin im Gewandhausorchester Leipzig. 1986 wurde sie als Bratscherin in die Norddeutsche Philharmonie Rostock (damals Philharmonisches Orchester) engagiert und ist seit 1988 stellvertretende Solobratscherin. Schon seit ihrer Studienzeit beschäftigt sie sich mit Alter Musik und zeitgenössischen Kompositionen und spielt in vielen verschiedenen Kammermusikensembles.

Angelika Engel

Angelika Engel

Corina Golomoz

Viola

Corina Golomoz

Corina Golomoz

Die gebürtige Moldawierin studierte zunächst Violine bei Prof. Petru Munteanu an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und wechselte später zur Viola bei Prof. Karin Wolf an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, wo sie im Herbst 2015 ihr Aufbaustudium »Solistische Ausbildung« abschloss. Nach einem Praktikum beim SWR Sinfonieorchester Baden-Baden widmet sich die junge Bratschistin wieder der Laufbahn als freie Musikerin. So verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit führenden Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Concerto Köln, l’arte del mondo, dem Collegium Vocale Gent, Anima Eterna Brügge, dem Balthasar-Neumann-Ensemble sowie der Cappella Mediterranea (u.a. CD-Aufnahmen bei DHM und Sony Classical). Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Jos van Immerseel, Dorothee Oberlinger, Midori Seiler und Baiba Skride. Des Weiteren ist sie Preisträgerin des Hindemith-Wettbewerbs der Viola-Stiftung Walter Witte und der International Max Rostal Competition for Viola and Violin. Corina Golomoz‘ musikalische Leidenschaft und stilistische Vielfalt erstrecken sich vom Barock bis zur Neuen Musik. Aktuell spielt sie auf einem modernen sowie barocken Instrument der Münchner Geigenbauerin Susanne Conradi.

Corina Golomoz

Corina Golomoz

Michael Hanko

Viola

Michael Hanko

Michael Hanko

studierte u.a. bei Tibor Varga, Prof. Jörg-Wolfgang Jahn, Josef Rissin und Yuri Bashmet und belegte Kammermusikkurse bei Mitgliedern des Quartetto Italiano und des Borodin Quartetts. Er war und ist Solobratscher in verschiedenen Orchestern wie dem Bach-Collegium Stuttgart, dem Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele, der Streicherakademie Bozen, der Kammerphilharmonie Karlsruhe, und seit 1999 der Cappella Andrea Barca. Darüber hinaus arbeitet er mit verschiedenen Kammermusikensembles wie dem Bartholdy Quartett, dem Modigliani Quartett und war Gastmusiker beim Buchberger-Quartett und dem Trio Parnassus. Michael Hanko wirkt auch als Dozent von Meisterkursen, Instrumental-, Kammermusik- und Kammerorchesterseminaren, bei »Jugend Musiziert« und »Jeunesse Musicale«. Seit 1990 unterrichtet er am Badischen KONServatorium in Karlsruhe. Konzerttourneen führten ihn nach Europa, Amerika, Indien und Afrika. Fernseh-, Schallplatten- und Rundfunkproduktionen als Solist und als Mitglied verschiedener Kammerensembles dokumentieren sein musikalisches Schaffen.

Michael Hanko

Michael Hanko

Raquel Massadas

Viola

Raquel Massadas

Raquel Massadas

Die in Portugal geborene Künstlerin studierte am Conservatório de Música de Aveiro und an der Academia Nacional Superior de Orquestra in Lissabon. Zudem besuchte sie Kurse an der Northwestern University in Chicago sowie bei Itzhak Rashkovsky und Simon Rowland-Jones am Royal College of Music in London. Nach Engagements beim Philharmonischen Orchester Malaysia und beim Gulbenkian Orchester Lissabon setzte sie ihre Ausbildung im barocken Fach bei Richard Gwilt, Enrico Onofri und Elizabeth Wallfisch fort und erweiterte ihr Repertoire mit dem Spiel auf der Viola d’amore. Raquel Massadas war Mitglied beim European Union Baroque Orchestra unter der Leitung von Lars Ulrik Mortensen und konzertierte bislang sowohl in Europa als auch in China, Japan, Australien, Neuseeland, Malaysia, Singapur, Mexiko und in den USA. Regelmäßig musiziert sie mit dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin sowie den Ensembles Vox Luminis, L’Arpeggiata, Deutsche Hofmusik und Os Músicos do Tejo. Zudem ist die Musikerin Gründungsmitglied des Ensembles Corínto und Mitglied der Barocksolisten München, dem Orquestra Barroca Casa da Música und des Dresdner Festspielorchesters.

Raquel Massadas

Raquel Massadas

Anna Nowak-Pokrzywińska

Viola

Anna Nowak-Pokrzywińska

Anna Nowak-Pokrzywińska

wurde in Nowa Sól, Polen, geboren und studierte Violine, fand jedoch auf der Viola ihre Berufung und Passion. Ihr erster Lehrer Ryszard Goliński weckte in ihr das Interesse für Alte Musik und führte sie in die Geheimnisse des Viola-Spielens und in die Freuden der Kammermusik ein. Diese Erfahrungen veranlassten sie, noch als Studentin dem Arte dei Suonatori Orchestra, dem Ensemble Harmonologia wie auch dem Wrocław Baroque Orchestra beizutreten. Sie konnte ihr Wissen und die Techniken der historischen Aufführungspraxis bei Zbigniew Pilch an der Academy of Music in Wrocław, bei Rachel Podger am Royal College of Music and Drama in Cardiff sowie bei zahlreichen Meisterklassen u.a. bei Amandine Beyer, Petra Müllejans und Enrico Onofri vervollkommnen. Als Geigerin und Bratscherin spielt sie in Ensembles wie der Capella Cracoviensis, dem Collegium 1704, dem Holland Baroque, Les Ambassadeurs, dem Kore Orchestra, der Capella Regia Polona und dem Dresdner Festspielorchester. Sie hat an Einspielungen für Labels wie BIS, Channel Classics, Alpha Records, Dacapo und DUX mitgewirkt. Tourneen führten sie durch ganz Europa, nach Asien sowie Süd- und Nordamerika. Sie war Gast beim Festival Oude Muziek Utrecht, dem MAfestival in Bruges, dem Lufthansa Festival in London, dem Wratislavia Cantans in Wrocław, dem Chopin and His Europe Festival und beim Ludwig van Beethoven Easter Festival in Warschau.

Anna Nowak-Pokrzywińska

Anna Nowak-Pokrzywińska

Werner Matzke

Violoncello

Werner Matzke
[Solo-Cellist]

Werner Matzke
[Solo-Cellist]

kam 1985 als Solocellist zu Concerto Köln, zu dessen internationalem Erfolg er nicht unwesentlich beigetragen hat. Als einer der profiliertesten Continuo-Cellisten erhält er häufig Einladungen von anderen Spitzenorchestern, vor allem dem Concerto Vocale unter der Leitung von René Jacobs und der Akademie für Alte Musik Berlin. Seit 2011 ist er Solocellist des von Ton Koopman geleiteten Amsterdam Baroque Orchestra und seit der Gründung 2012 auch Solocellist des Dresdner Festspielorchesters. Er konzertiert weltweit und gibt Kurse im In- und Ausland. Seit 2010 leitet er die Klasse für Barockcello an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen. Seiner weiteren Leidenschaft, der Kammermusik, widmet er sich mit dem Schuppanzigh Quartett und mit dem von ihm mitbegründeten Ensemble Kontraste Köln.

Werner Matzke

Werner Matzke

Frédéric Audibert

Violoncello

Frédéric Audibert

Frédéric Audibert

Der Cellist ist ein international bekannter und hochgelobter Musiker auf seinem Instrument. Sowohl auf dem modernen als auch auf dem barocken Cello gab er bisher neben unzähligen Auftritten in Europa zahlreiche Konzerte in Taiwan, Kanada, Russland, Japan und Griechenland. Die von Yehudi Menuhin ins Leben gerufen Stiftung »Live Music Now« förderte Audibert mit einem Stipendium am Conservatoire National Superieur de Musique in Paris und ermutigte ihn dadurch, eine Solokarriere zu verfolgen. So spielte er alle großen Werke wie Haydn, Dvořák, Saint-Saëns, Schostakowitsch, Honegger, Brahms, Beethoven und Bruch. Auch das barocke Repertoire, geprägt von Vivaldi, Boccherini, Porpora, Léo und Bach bespielte er vielfältig, letzteres vor allem im Grande Theatro in Neapel. Als Solocellist bei La Chambre Philharmonique spielte Audibert bereits in der Alten Oper Frankfurt, im Concertgebouw in Amsterdam, in der Salle Pleyel in Paris, in der renommierten Cadogan Hall in London, in der Beethovenhalle in Bonn und nicht zuletzt in der Semperoper Dresden.

Frédéric Audibert

Frédéric Audibert

Esmé de Vries

Violoncello

Esmé de Vries

Esmé de Vries

ist Mitglied des Amsterdam Baroque Orchestra, des Ensemble Baroque du Léman und der Geneva Camerata. Die Barockcellistin und Gambistin ist eine aktive Kammermusikerin und war bereits mit den Ensembles Les Basses Réunies, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, Amoroso, Cristofori, Nieuwe Philharmonie Utrecht sowie dem Ensemble Vocale et Instrumentale de Lausanne zu erleben. Zudem unterrichtet sie Barockcello am Konservatorium Morges (Schweiz) und an der Sommerakademie für Barockmusik ARS in Frankreich.

Esmé de Vries

Esmé de Vries

Dieter Nel

Violoncello

Dieter Nel

Dieter Nel

wurde in Südafrika geboren und studierte Violoncello bei Magdalena Roux an der Stellenbosch University. Anschließend wechselte er an die Musikhochschulen in Salzburg und Graz. Unterricht bei Mitgliedern des Hagen Quartetts, bei Wolfgang Boettcher und Frans Helmerson sowie ein Studium des Barockcello bei Kristin von der Goltz in München rundeten seine Ausbildung ab. Eine Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Camerata Salzburg, mit œnm – österreichisches ensemble für neue musik und den Salzburg Chamber Soloists. Zudem ist er festes Mitglied des Zahir Ensemble in Sevilla, mit denen seine letzte Einspielung als Solist 2018 erschienen ist. Auf barockem und historischem Instrument spielt er regelmäßig in der Wiener Akademie, der Münchener Hofkapelle, L’Orfeo Barockorchester und dem Dresdner Festspielorchester.

Dieter Nel

Dieter Nel

Nicholas Selo

Violoncello

Nicholas Selo

Nicholas Selo

studierte Cello am Royal College of Music in London sowie Musikwissenschaft an der University of Bristol. 1984 kam er als Stipendiat der »Edward VII Foundation« nach Köln, um sein Cellostudium bei Boris Pergamenschikow fortzusetzen. Neben seiner Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik setzt er sich zudem intensiv mit barocker und klassischer Aufführungspraxis auseinander und belegte dazu Kurse bei Anner Bylsma und Hidemi Suzuki. Als Solocellist, Mitglied oder Gast verschiedener Ensembles und Orchester spielte u.a. mit dem Ensemble Les Adieux, Musica Alta Ripa, dem Pleyel Quartett Köln, der Neuen Düsseldorfer Hofmusik, dem Collegium Cartusianum, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Concerto Köln, La Stagione Frankfurt und Anima Eterna. Er wirkte auf zahlreichen CD-Aufnahmen mit klassischer Kammermusik, als Continuo-Spieler und Begleiter von Sängern und Solisten mit Musik aus vielen Epochen. Besonders gern verknüpft er Musik mit Sprache und tritt damit in Soloprogrammen auf. Seit 2010 ist er als Dozent für Barockcello bei den Sommerakademien der Neuen Düsseldorfer Hofmusik tätig. Nicholas Selo musiziert auf einem Violoncello von William Forster (London) von ca.1790.

Nicholas Selo

Nicholas Selo

Patrick Sepec

Violoncello

Patrick Sepec

Patrick Sepec

studierte von 1990 bis 1997 Violoncello bei Thomas Demenga und Reinhard Latzko in Basel, bis 2000 Barockcello bei Christophe Coin an der Schola Cantorum Basiliensis und von 2010 bis 2014 Gambe bei Imke David in Weimar. Er arbeitet regelmäßig mit international renommierten Ensembles zusammen, die sich der historischen Aufführungspraxis verschrieben haben, darunter das Freiburger Barockorchester, die Akademie für Alte Musik Berlin, Anima Eterna Brugge, das Collegium 1704, das B’Rock Orchestra und mit Dirigenten wie René Jacobs, Philippe Herreweghe, Jos van Immerseel und Václav Lucs. Als Continuocellist unter dem Dirigenten Ivor Bolton ist er regelmäßig an Produktionen der Bayerischen Staatsoper München, dem Royal Opera House Covent Garden und diesjährig das erste Mal am Teatro Real in Madrid beteiligt. In gleicher Funktion spielt er seit 2013 bei Les Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski und seit 2017 bei Les Musiciens du Prince-Monaco unter Cecilia Bartoli. Er ist Mitglied des Ensembles Les Cornets Noirs, mit dem er mehrere Aufnahmen bei Edition Alte Musik, ORF, Raumklang und audite eingespielt hat. 2013 erhielt das Ensemble den »International Classical Music Award«.

Patrick Sepec

Patrick Sepec

Luis Zorita Gonzalez

Violoncello

Luis Zorita Gonzalez

Luis Zorita Gonzalez

wurde in León, Spanien, geboren und studierte Violoncello bei Alexander Fedortchenko in Oviedo, bei Kim Scholes und Christopher Constanza in Chicago sowie bei Rudolf Leopold in Graz und schloss alle Studien mit Auszeichnung ab. Er gewann Erste Preise bei Solowettbewerben in Spanien, den USA, Japan und Österreich. Als Solist führten ihn Auftritte mit zahlreichen großen Orchestern in alle wichtigen Kulturzentren Spaniens, aber auch nach London, Chicago, Kopenhagen, Graz und Wien. Rundfunkübertragungen erfolgten für ORF, Radio Sverige, RAI, WFM Chicago und spanischen Radioanstalten. Luis Zorita Gonzales verfügt über umfangreiche Orchestererfahrung als Solocellist beim Orquestra de Cadaqués, als Gast-Solocellist beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, beim Tonkünstler-Orchester und bei der Camerata Salzburg sowie als Gastmusiker beim Chamber Orchestra of Europe, beim Super World Orchestra und beim Mahler Chamber Orchestra. Im Bereich der historischen Aufführungspraxis spielt er beim Concentus Musicus Wien, dem Balthasar-Neumann-Ensemble und dem Dresdner Festspielorchester. Seit 2007 ist er Cellist im Kreisler Trio Wien und Mitglied des Merlin Ensembles Wien. Sein Schaffen ist auf zahlreichen CD-Aufnahmen dokumentiert. Zudem wirkt er als Dozent verschiedener Meisterkurse in Dänemark, Spanien, Italien und Österreich sowie als Coach für Jugendorchester in Spanien und Italien. Luis Zorita Gonzales spielt ein Cello von Giovanni Battista Ruggieri aus dem Jahr 1675.

Luis Zorita Gonzalez

Luis Zorita Gonzalez

Michael Neuhaus

Kontrabass

Michael Neuhaus
[Solo-Bassist]

Michael Neuhaus
[Solo-Bassist]

studierte Kontrabass an der Musikhochschule Mannheim. Bereits 1989 wurde er Solobassist der Heidelberger Sinfoniker. Seine konsequente Auseinandersetzung mit der historischen Aufführungspraxis brachte und bringt ihn als freischaffenden Kontrabassisten in ständigen Kontakt mit namhaften Ensembles wie Akademie für Alte Musik Berlin, Dresdner Festspielorchester, La Chambre Philhamonique Paris, Concerto Köln, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Musica Antiqua Köln, Cappella Coloniensis, Deutsche Händel-Solisten, Neue Düsseldorfer Hofmusik u.a., wo er auch immer wieder solistische Aufgaben übernimmt. Für Rundfunk und CD (u.a. für Deutsche Grammophon/Archiv-Produktion, DECCA, Teldec oder MDG) wirkte er unter Dirigenten wie Christopher Hogwood, René Jacobs, Ivor Bolton, Reinhard Goebel, Paavo Järvi, Thomas Hengelbrock, Emanuel Krevin, Nicholas McGegan, Marcus Creed, Frieder Bernius, Peter Neumann oder Daniel Harding bei vielen namhaften Produktionen mit. Michael Neuhaus ist Manager und Solobassist des Dresdner Festspielorchesters.

Michael Neuhaus

Michael Neuhaus

Matthias Beltinger

Kontrabass

Matthias Beltinger

Matthias Beltinger

ist Solo-Kontrabassist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, spielt zudem in verschiedenen Ensembles des Klangkörpers und ist Mitglied bei den Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Er ist ein gern gesehener Gast beim Chamber Orchestra of Europe, dem Kammerorchester Basel und dem Scottish Chamber Orchestra. Er liebt die historische Aufführungspraxis und spielt mit seinem historischen Kontrabass regelmäßig beim Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, beim Concerto Köln und dem Dresdner Festspielorchester.  
Neben seinen musikalischen Tätigkeiten hat er die Firma Resonanzio gegründet, die Akustikelemente zur Klangoptimierung von Konzertsälen, Kirchen und anderen Aufführungsorten herstellt. Die Kontrabassgruppe des Dresdner Festspielorchesters spielt in diesem Jahr bereits zum dritten Mal auf Resonanzio Klangpodesten.

Matthias Beltinger

Matthias Beltinger

Joseph Carver

Kontrabass

Joseph Carver

Joseph Carver

studierte an der Eastman und an der Juilliard School und erlangte an der New Yorker Stony Brook University den Doctor of Music Arts. Der in Frankreich lebende Musiker hat in zahlreichen führenden europäischen Ensembles – sowohl der zeitgenössischen wie der Alten Musik – gespielt und ist gleichermaßen auch ein aktiver Kammermusiker. Nachdem er zunächst an seiner früheren Universität lehrte, unterrichtet er mittlerweile an der Universität von Poitiers Abbaye aux Dames in Frankreich.

Joseph Carver

Joseph Carver

David Sinclair

Kontrabass

David Sinclair

David Sinclair

Nach Privatunterricht und Erfahrungen in bekannten regionalen Jugendorchestern begann der kanadische Kontrabassist David Sinclar sein Musikstudium in Toronto. Es folgte ein Studium an der Boston University unter Edwin Barker (Stimmführer des Boston Symphony Orchestra) und Lawrence Wolfe, das er 1985 mit dem Erhalt des »Khan Award« für das beste Diplom des Jahres abschloss. Es folgte ab 1986 ein Studium bei Ludwig Streicher an der Hochschule für Musik in Wien. Der aktive Kammermusiker spielte bereits mit dem Orion Quartet sowie Les Arts Florissants und William Christie. Einspielungen hat er mit der Deutschen Kammerphilharmonie und dem Ensemble Intercontemporain aus Paris realisiert. Der Kontrabassist spielt heute als freischaffender Musiker sowohl auf zeitgenössischen als auch historischen Instrumenten Orchester-, Opern-, Kammermusik und Solostücke in verschiedenen Ensembles. Außerdem lehrt er an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel Kontrabass und Violone.

David Sinclair

David Sinclair

Dora Ombodi

Flöte

Dóra Ombodi

Dóra Ombodi

ist eine ungarische Flötistin mit zahlreichen Tätigkeitsfeldern auf modernen und historischen Querflöten. Sie studierte Flöte bei Irmela Bossler, Barockflöte bei Benedek Csalog und Komposition bei Siegfried Thiele in Leipzig. Sie gewann Preise in mehreren Wettbewerben, darunter den Ersten Preis und den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Johann Sebastian Bach beim »Internationalen Händel-Wettbewerb« in Halle im Jahr 2001, den Zweiten Preis beim Internationalen Flötenwettbewerb in Markneukirchen im Jahr 2002, den Ersten Preis beim Deutschen Musikhochschulwettbewerb Frankfurt 2004 und 2005 beim Internationalen Kuhlau-Wettbewerb in Uelzen. Zwischen 2003 und 2006 spielte sie als Akademist im Gewandhausorchester Leipzig. In den folgenden Jahren unterrichtete sie an der Hochschule für Musik in Leipzig. Sie hat Konzerte in ganz Europa, Japan, Korea und Indien, den USA und Südamerika gegeben und mehrere Aufnahmen eingespielt. Dóra Ombodi gibt regelmäßig Meisterkurse in Ungarn und Polen. Derzeit lebt sie in Deutschland und spielt auf Instrumenten des Barock, der Klassik, der Romantik und der Moderne u.a. mit dem Apollon Musagète Quartet, der Bachakademie Stuttgart und dem Collegium 1704. Zudem ist sie Fachübersetzerin für Wirtschaft und Gesellschaftswissenschaften.

Dora Ombodi

Dora Ombodi

Michael Niesemann

Oboe

Michael Niesemann
[Solo-Oboist]

Michael Niesemann
[Solo-Oboist]

ist in einem weitgesteckten Bereich musikalisch tätig – von Barockmusik auf historischen Instrumenten (Oboe und Blockflöte) bis hin zu Jazz und Avantgarde auf dem Saxophon und der modernen Oboe. Er studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik Köln, wo er von 1993 bis 2007 moderne und historische Oboe unterrichtete. Zwischen 2004 und 2007 war er Professor für Barockoboe an der Musikhochschule Würzburg. Im Oktober 2007 wurde er zum Professor für Oboe an der Folkwang Universität der Künste Essen ernannt. Im Bereich der Kammermusik war er zehn Jahre lang Mitglied von Musica Antiqua Köln. Als Orchestermusiker war Michael Niesemann unter den Gründungsmitgliedern des Concerto Köln, dem er bis 1993 verbunden war. Seit 1994 ist er Solooboist von Sir John Eliot Gardiners The English Baroque Soloists und dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique. Im Jahr 2011 wurde er Mitglied der schwedischen Band Heavy Breeze Ensemble. Seit 2014 ist er Mitglied der Blue Shroud Band des weltweit bekannten englischen Kontrabassisten und Komponisten Barry Guy. Seine Diskographie reicht von Solowerken über Kammermusik mit vielen Ensembles Alter und Neuer Musik, bis hin zu Orchesteraufnahmen, auch mit dem Saxophon (NDR-Radiosymphonieorchester), Jazz (The Athmosphere Orchestra) und Neue Musik. Zahlreiche TV- und DVD-Produktionen belegen darüber hinaus die vielfältige künstlerische Tätigkeit von Michael Niesemann.

Michael Niesemann

Michael Niesemann

Thomas Jahn

Oboe

Thomas Jahn

Thomas Jahn

wurde in Stalinstadt (heute Eisenhüttenstadt) geboren und studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin im Hauptfach Oboe bei Eckehard Glocke. Seit September 1981 spielt er bei der Norddeutschen Philharmonie Rostock. Von 1981 bis 1982 absolvierte er ein Fernstudium an der Berliner Musikhochschule mit abschließendem Staatsexamen. 1988 kam er erstmals in Kontakt mit historischen Instrumenten und begann sich daraufhin mit der historischen Aufführungspraxis zu beschäftigen. Es folgte 1990 der Besuch des Trondheimer Sommerkurses und Unterricht bei Ku Ebbinge. Seit 1990 pflegt er eine rege Konzerttätigkeit mit seinem eigens gegründeten Kammermusikensemble auf historischen Instrumenten. Seit 1994 gastiert er als Oboist in verschiedenen Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester, Le Cercle de l‘Harmonie und der Düsseldorfer Hofmusik. Seit 2008 ist er regelmäßiger Gast bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe im Orchester der Deutschen Händel-Solisten. Er war Gast beim Ensemble Concentus Musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt bei den Salzburger Festspielen 2004 in der Neuproduktion von Purcells »King Arthur«. Seit seiner Gründung 2012 ist er Mitglied des Dresdner Festspielorchesters und wirkt zudem im Orchestervorstand des Klangkörpers.

Thomas Jahn

Thomas Jahn

Oberaigner

Klarinette

Robert Oberaigner
[Solo-Klarinettist]

Robert Oberaigner
[Solo-Klarinettist]

studierte Klarinette an der Wiener Musikhochschule. Sein Studium schloss er bei Sabine Meyer an der Musikhochschule Lübeck ab. Bereits mit 19 Jahren debütierte er als Solist im Wiener Konzerthaus. Kammermusikalische Auftritte führten Robert Oberaigner in den Wiener Musikverein, das Concertgebouw Amsterdam, das Mozarteum Salzburg, die Kölner Philharmonie u.a. Zudem ist er regelmäßig Gast bei Festivals wie den BBC Proms, dem Lucerne Festival, den Salzburger Festspielen oder dem Mostly Mozart Festival in New York. 2003 wurde er Soloklarinettist des Gürzenich Orchesters, mit dem er auch oft als Solist auftrat. Er ist gefragter Gast bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Bayerischen Staatsorchester oder dem Super World Orchestra in Japan und wirkt seit vielen Jahren bei Konzerten der Camerata Salzburg mit. 2013 berief ihn die Staatskapelle Dresden unter ihrem Chefdirigenten Christian Thielemann zum neuen Soloklarinettisten.

Oberaigner

Oberaigner

Steffen Dillner

Klarinette

Steffen Dillner

Steffen Dillner

studierte bei Prof. Wolfgang Mäder in Leipzig und im Aufbaustudium bei Reiner Wehle und Sabine Meyer an der Musikhochschule Lübeck. Während dieser Zeit gewann er mit dem arirang-Quintett zahlreiche Preise in nationalen und internationalen Wettbewerben. Konzertreisen mit diesem Ensemble führten ihn nahezu auf alle Kontinente dieser Erde. Er ist Stipendiat des Bundespräsidenten, der »Richard-Wagner-Stipendienstiftung« und des Deutschen Musikwettbewerbs Berlin. So wurde er in die Bundesauswahl »Konzerte junger Künstler« des Deutschen Musikrates aufgenommen. Unter Dirigenten wie Riccardo Chailly, Herbert Blomstedt, Kurt Masur und Fabio Luisi spielte er in namhaften deutschen Orchestern. Seit 2015 ist er Mitglied des Dresdner Festspielorchesters.

Steffen Dillner

Steffen Dillner

Lyndon Watts

Fagott

Lyndon Watts
[Solo-Fagottist]

Lyndon Watts
[Solo-Fagottist]

ist seit 1998 Solofagottist der Münchner Philharmoniker. Er arbeitete regelmäßig mit Valery Gergiev, Lorin Maazel, Christian Thielemann, James Levine, Zubin Mehta und anderen namhaften Dirigenten und Solisten zusammen und gewann etliche Preise und Stipendien in seiner australischen Heimat, bevor er mit achtzehn Jahren nach München kam, um bei Eberhard Marschall und anschließend bei Alberto Grazzi (historisches Fagott) zu studieren. 2002 gewann er den Dritten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Lyndon Watts unterrichtet historisches Fagott in München; von 2005 bis 2015 bekleidete er eine Professur für Fagott in Bern. 2014 erschien seine neue CD mit Weltersteinspielungen auf historischem Fagott mit Werken von Beethoven, Reicha, Tamplini und Rossini, aufgenommen mit der ersten Kopie eines französischen Bassons nach Jean Nicolas Savary jeune.

Lyndon Watts

Lyndon Watts

Eckhard Lenzing

Fagott

Eckhard Lenzing

Eckhard Lenzing

Der 1963 bei Müritz geborene Fagottist begann sein Studium 1979 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Herbert Heilmann. Nach seinem erfolgreichen Abschluss erhielt er eine Stelle beim Philharmonischen Orchester des Volkstheaters Rostock (seit 1990 Norddeutsche Philharmonie) und wurde außerdem Mitglied bei dem mehrfach preisgekrönten Ensemble Ottetto Amsterdam. 1992 begann er sein Zweitstudium an der Schola Cantorum Basiliensis im Fach Barockfagott bei Claude Wassmer. Zu diesem Zeitpunkt entstand eine intensive Beschäftigung mit der Alten Musik, u.a. in Zusammenarbeit mit der Akademie für Alte Musik Berlin, Les Arts Florissants, dem Freiburger Barockorchester und La Cetra in Basel. Mit dem Ensemble Amphion, in welchem der Fagottist seit 1999 festes Mitglied ist, war er erster Preisträger des »van Wasener Wettbewerbes«. Von 1997 bis 2012 unterrichtete Eckhard Lenzing außerdem an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und an der Hochschule für Musik in Trossingen und gab darüber hinaus immer wieder Kurse im Fach Barockfagott. Seit 2006 widmet sich der zumeist freischaffend konzertierende Musiker verstärkt verschiedensten Kompositionen für Kinder und Jugendliche.

Eckhard Lenzing

Eckhard Lenzing

Edward Deskur

Horn

Edward Deskur

Edward Deskur

wurde 1959 in den USA als Sohn polnischer Flüchtlinge des Zweiten Weltkriegs geboren. Sein Hornstudium bei Verne Reynolds an der Eastman School of Music in Rochester, NY, schloss er 1981 mit einem Bachelor ab. Mit 19 Jahren unterbrach er seine Ausbildung zeitweilig, um 1979 auf Einladung als eines der Gründungsmitglieder des Singapore Symphony Orchestra zu wirken. Ein Stipendium des Fulbright-Programms ermöglichte ihm zwischen 1981 und 1982 ein Studium bei Francis Orval in Liège, Belgien. Es folgten Anstellungen bei den Duisburger Sinfonikern, dem Beethoven Orchester Bonn und am Opernhaus Zürich, wo er 32 Jahre als Zweiter Hornist wirkte. In Zürich lernte er Nikolaus Harnoncourt kennen, der ihn regelmäßig zu seinem Concentus Musicus Wien einlud. Mit dem Mailänder Il Giardino Armonico pflegt er seit 1994 eine intensive Zusammenarbeit. Ende 2017 entschied er sich für die frühestmögliche Pensionierung, um mehr Zeit für Spezialprojekte zu haben. Er freut sich sehr, seit 2017 im Dresdner Festspielorchester seine Erfahrung und Leidenschaft für die historische Aufführungspraxis einsetzen zu können.

Edward Deskur

Edward Deskur

Antoine Dreyfuss

Horn

Antoine Dreyfuss

Antoine Dreyfuss

wurde 1977 in Suresnes, Frankreich, geboren und erhielt ersten Hornunterricht bei Eric Hulin am Musikkonservatorium in Limoges. 1994 begann er seine Ausbildung am Conservatoire National Supérieur de Musique et Danse in Paris, wo er Horn in der Klasse von André Cazalet und Kammermusik bei Jens McManama studierte. Er spielt regelmäßig bei renommierten Ensembles wie dem Lausanne Chamber Orchestra, der Dresdner Philharmonie, dem Orchestre de Paris und dem Orchestre de l’Opéra national de Paris. Seit 1998 ist er Solohornist beim Orchestre Philharmonique de Radio France. Er widmet sich zudem intensiv der zeitgenössischen Musik und ist Mitglied der Ensembles L’Itinéraire und Court-Circuit. Als Solist war er mit verschiedenen französischen Orchestern zu erleben. Als Kammermusiker ist er Mitglied beim Turbulences Brass Quintet und beim Lutetia Wind Quintet. Darüber hinaus spielt er seit 1999 regelmäßig im Paris-Bastille Wind Octet.

Antoine Dreyfuss

Antoine Dreyfuss

Wolfgang Gaisböck

Trompete

Wolfgang Gaisböck
[Solo-Trompeter]

Wolfgang Gaisböck
[Solo-Trompeter]

hat in Linz und Salzburg Trompete studiert. Seit 1996 ist er Mitglied der Camerata Salzburg. Als Solist mit der Naturtrompete hat er unter anderem in Ensembles wie dem Concentus Musicus Wien, der Akademie für Alte Musik Berlin, Il Giardino Armonico, dem Finnish Baroque Orchestra, dem Bach Ensemble New York und der Camerata Salzburg gespielt. Wolfgang Gaisböck unterrichtet historische Trompete an der Bruckner Universität Linz und dem Mozarteum Salzburg.

Wolfgang Gaisböck

Wolfgang Gaisböck

Franz Landlinger

Trompete

Franz Landlinger

Franz Landlinger

begann 1991 mit dem Studium am Brucknerkonservatorium in Linz, zuerst bei Heinz Ulz, dann bei Josef Eidenberger und schloss 1996 das Fach Trompete ab. Ein weiteres Studium im Konzertfach absolvierte er am Mozarteum Salzburg bei Hans Gansch und beendete dieses 2002 mit Auszeichnung. Ein einjähriger Studienaufenthalt führte ihn nach London an die Royal Academy of Music. Seit 1993 ist Landlinger Lehrer am Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk für Trompete in Ried im Innkreis und seit 2005 Lehrer für Naturtrompete an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Er musiziert regelmäßig mit der Camerata Salzburg, dem L’Orfeo Barockorchester, Concentus Musicus Wien, Les Musiciens du Louvre Grenoble, Concerto Köln und anderen. Auch CD-Aufnahmen liegen von ihm vor: So spielte er etwa vor kurzem bei CPO sämtliche Bläserkonzerte von Michael Haydn (Salzburger Hofmusik) ein.

Franz Landlinger

Franz Landlinger

Fred Deitz

Posaune

Fred Deitz
[Solo-Posaunist]

Fred Deitz
[Solo-Posaunist]

wurde 1965 in Kerkrade in den Niederlanden geboren und studierte Posaune in Maastricht bei Harry Ries und in Gent bei Michel Tilkin. Während seines Studiums war er Mitglied des Nationaal Jeugd Orkest in Amsterdam. Als freier Musiker gastierte er bei zahlreichen Orchestern z.B. in Maastricht, Eindhoven, Arnheim, Enschede, Haarlem, Amsterdam, Gent und beim Flämischen Rundfunk in Brüssel. Als Kammermusiker arbeitet Fred Deitz mit verschiedenen Ensembles auf modernen sowie historischen Instrumenten. Er ist Mitglied des Blechbläserensembles wes10brass sowie des Blechbläserquintetts Brass Consort Köln. Von 2008 bis 2012 war er Dozent für Posaune an der Musikhochschule Maastricht. Von 1994 bis 2002 war Fred Deitz zudem Solo-Posaunist beim Sinfonieorchester Aachen. Seit 2002 ist er Posaunist beim WDR Sinfonieorchester Köln.

Fred Deitz

Fred Deitz

Werner Kloubert

Posaune

Werner Kloubert

Werner Kloubert

wurde 1958 geboren und wuchs in Aachen auf. Nach Abschluss seines Studiums spielt er bis heute als Wechselposaunist im Sinfonieorchester  seiner Heimatstadt. Zahlreiche Auslandstourneen führten ihn durch ganz Europa u.a. eine Spanientournee mit La Chapelle Royale unter Phillippe Herreweghe. Zudem spielte er in verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen und bestritt mit dem Edward Tarr Brass Ensemble eine erfolgreiche Amerika-Tournee.

Werner Kloubert

Werner Kloubert

Saman Maroofi

Posaune

Saman Maroofi

Saman Maroofi

studierte Posaune in Maastricht bei Professor Harry Ries (WDR Sinfonieorchester). Er ist regelmäßiger Gast bei Orchestern wie dem Orchestre des Champs-Elysées, Limburgs Sinfonie Orkest, Filharmonisch Orkest Antwerpen und ist seit 2009 Posaunist im Sinfonieorchester Aachen. Neben seiner Tätigkeit im Orchester ist er auch ein begeisterter Kammermusiker und gefragter Solist.

Saman Maroofi

Saman Maroofi

Patrick Wibart

Ophikleide

Patrick Wibart

Patrick Wibart

erhielt im Alter von sechs Jahren ersten Tuba-Unterricht bei Jean-Jacques Herbin. Aufgrund seines sangliches Können wurde er mit zehn Jahren Mitglied des Kinderchores von Radio France. Nach fünf Jahren dort entschied er sich jedoch für die Tuba und wechselte zu Phillippe Legris an das Pariser Regional-Konservatorium CNR Paris. Er war Schüler von Bernard Lienard und Thierry Grimont und wurde drei Jahre später in die Saxhorn basse- und Euphonium- Klasse von Phillippe Fritsch und Jean-Luc Petitprez am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris aufgenommen. Dort begann er gleichzeitig ein Serpent-Studium bei Michel Godard. Sehr schnell von diesem Instrument begeistert, studierte er zudem Moderne Musik am Nationalkonservatorium und Alte Musik am Pariser Conservatoire à Rayonnement Régional bei Jean Tubéry und Serge Delmas. Patrick Wibart findet gleichermaßen Anregungen in der Welt des Barock wie der zeitgenössischen Musik und möchte keine starren Grenzen zwischen den verschiedenen Stilen und Epochen ziehen. Seit 2010 spielt er Serpent in zahlreichen Alte-Musik-Ensembles wie dem Ensemble La Fenice, dem Centre de musique baroque de Versailles, Les Passions de L‘Ame, l‘Ensemble Sagittarius oder Le Parnasse Français. Er pflegt eine enge Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten und brachte bereits mehrere Werke u.a. von Gérard Pesson, Benjamin Attahir und Aurélien Dumont zur Uraufführung. 2011 wurde er für seine Beschäftigung mit der historischen Instrumentenpraxis der Ophikleide und Tuba mit einem Stipendium der Fondation Meyer geehrt. Im selben Jahr lud ihn der Dirigent Pàl Nemeth ein, ein Konzert für Ophikleide in Budapest zu spielen. Darüber hinaus ist er als Gast im Orchester La Chambre Philharmonique und im Orchester von Sir John Eliot Gardiner zu erleben. 2012 gründete er gemeinsam mit dem Komponisten und Dirigenten Benjamin Attahir das Ensemble Ænea und band darin das Ensemble Spat’Sonore von Nicolas Chedmail ein.

Patrick Wibart

Patrick Wibart

Matthias Oliver Kelemen

Pauke

Matthias Oliver Kelemen

Matthias Oliver Kelemen

wuchs in einem sehr musikalischen Elternhaus auf. Nach frühem Klavierunterricht begann er mit elf Jahren seine Schlagzeugausbildung bei Axel Fries, der ihn maßgeblich beeinflusste. Schon während seines Abiturs war er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Stephan Cürlis und Massimo Drechsler. In dieser Zeit durfte er wertvolle Erfahrungen im Bundesjungendorchester sammeln. Nach dem Abitur schloss sich 2010 das Vollstudium an sowie die Mitgliedschaft in der Jungen Deutschen Philharmonie und ein Praktikum am Staatstheater Kassel. Seit Dezember 2013 ist Matthias Kelemen Solo-Pauker bei der Philharmonie Südwestfalen. Eine große Leidenschaft ist außerdem das Mitwirken in Orchestern, die sich der historischen Aufführungspraxis widmen. So ist er nicht nur Mitglied im Dresdner Festspielorchester, sondern auch im von Andreas Spering geleiteten Barockensemble Capella Augustina.

Matthias Oliver Kelemen

Matthias Oliver Kelemen

Stefan Rapp

Pauke

Stefan Rapp

Stefan Rapp

Nach einem Schlagzeugstudium bei Professor Bernhard Wulff an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg wurde Stefan Rapp, nach einem kurzen Aufenthalt an der Königlichen Oper in Kopenhagen, 1996 fester Pauker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Er ist Gründungsmitglied des Mahler Chamber Orchestras. Er spielte unter anderem unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Leonard Bernstein, Herbert Blomstedt, Ricardo Chailly, Matthias Pintscher und Paavo Järvi. Zusätzlich zu seinen Orchester- und Ensembletätigkeiten, unter anderem beim NDR, Hessischen Rundfunk, Heimbach Kammermusikfestival (mit Lars Vogt), Ensemble Modern und ANTARES – The German Percussion Collective, hat er in Bremen die Kammermusikreihe »Back to the roots« und das Musikfestival »Mosaik« gegründet. Bei diesen Projekten mit verschiedenen Musikern steht die Auseinandersetzung sowohl mit Neuer Musik als auch mit Improvisation im Vordergrund, welche die musikalische Arbeit von Stefan Rapp sehr bereichert hat. 2018 wurde er, erstmalig in der Geschichte der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig, als Professor an diese berufen. Seine Arbeitsfelder ziehen sich von einer fundierten Ausbildung im Orchester-Bereich über anspruchsvolle Neue Musik bis hin zur Auseinandersetzung mit komplexen Musikstilen und anderen Kulturen. Stefan Rapp spielte zahlreiche CDs ein, darunter u.a. Werke von Antheil, Beethoven, Brahms, Enke, Pintscher, Schumann und Strawinski.

Stefan Rapp

Stefan Rapp

Über das

Festspielorchester

Die nächsten

Termine

Fotos, Video, Audio

Medien